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Förderverein

Klosterbrief 2025

Klosterbrief 2025

Leben - Begegnung - Perspektiven - 2025

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. 2025 war für den Förderverein Kloster Haydau ein Jahr voller Engagement, Begegnungen und lebendiger Kultur. Viele Menschen haben dazu beigetragen, dass unser Kloster weiterhin ein Ort des Austauschs, der Bildung, der Geschichte und der Gemeinschaft bleibt. Vier Gruppen prägen mit ihrem Einsatz, ihren Ideen und ihrem besonderen Profil das Vereinsleben: die Frauengespräche, der Kulturring, der Arbeitskreis Ortsgeschichte und die Rosenfreunde. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank.

Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr waren die Baumaßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit im Kloster. Diese Verbesserungen kommen nicht nur mobilitätseingeschränkten, hör- und sehbehinderten Menschen zugute, sondern auch vielen älteren Besucherinnen und Besuchern. Damit wird unser historisches Kulturdenkmal behutsam modernisiert und für die Zukunft gerüstet. Ohne die finanzielle Unterstützung durch die Landesregierung wären diese umfangreichen Veränderungen nicht möglich gewesen – ein großer Dank dafür!

In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein Sozialtag statt, der großen Anklang fand und im nächsten Jahr mit anderer Themenstellung fortgeführt werden soll.

Nach über zwei Jahrzehnten lebendiger Begegnungen gehen die Frauengespräche im Kloster Haydau nun zu Ende. Seit 2002 traf sich ein Kreis engagierter Frauen viermal im Jahr, um zu hören, zu diskutieren, sich aus- zutauschen und Gemeinschaft zu erleben. Die Themen reichten von gesellschaftlichen Fragen über Kultur und Literatur bis hin zu persönlichen Lebens- wegen – stets klug ausgewählt, inspirierend und nah am Leben. Das Jahr 2025 bildete den Abschluss dieser langen Reihe. Noch einmal wurde deutlich, wie groß das Interesse und die Begeisterung waren: Der Saal war voll, die Gespräche lebendig, der Austausch herzlich. Im Namen des Vereins danken wir den Initiatorinnen und langjährigen Organisatorinnen der Frauengespräche – Dorothea Becker-Puhl, Ilona Braun, Uta Gonnermann, Waltraut Schmelz und Dr. Ulrike Schnell – für ihr großes Engagement, ihre Ausdauer und ihre kreative Gestaltung über viele Jahre hinweg. Mit den Frauengesprächen endet ein wichtiges Kapitel der Vereinsarbeit – verbunden mit großer Dankbarkeit und bleibender Wertschätzung. Der Vorstand plant, an diese erfolgreichen Treffen anzuknüpfen und künftig zweimal im Jahr Klostergespräche anzubieten.

Das vielfältige Programm des Kulturrings fand auch 2025 großen Zuspruch. Zahlreiche Veranstaltungen waren gut besucht, viele sogar ausverkauft –
von der Multimediashow über Jazz aus Frankreich und New Orleans, Musikmärchen für Erwachsene, Weinproben mit Musik bis hin zu herausragender Kammermusik und einer Lesung mit einem Bestsellerautor. Ein besonderes Highlight bildete erneut das Figurentheaterfestival.

Der Arbeitskreis Ortsgeschichte beschäftigte sich in diesem Jahr mit der Einbindung unserer Johann-Sutel- Ausstellung in die Jubiläumsfeier 2026 „Fünfhundert Jahre Homberger Synode“. Ferner mit dem Schriftsteller Hans Dominik, dem „deutschen Jules Verne“ und Pionier der Zukunftsliteratur (mehr dazu im Artikel). Bei den Klosterführerinnen und -führern stehen weiterhin fünf Personen zur Verfügung. Die Anzahl der Führungen blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich. Besonders erfreulich war der Tag des offenen Denkmals, an dem rund 130 Personen das Kloster besuchten und zahlreich an den offenen Klosterführungen teilnahmen – ein deutliches Zeichen des anhaltenden Interesses an unserer Geschichte und Kultur.

Im Januar übernahm Sylvia Peuster die Funktion der Sprecherin der Rosenfreunde von Waltraut Schmelz, die diese Gruppe vor nunmehr 19 Jahren ins Leben gerufen hatte. In persönlichen Gesprächen mit den rund 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wurde deutlich, dass die Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit groß ist. Die regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Kaffeestunden fördern den Austausch und die Gemeinschaft. Unser besonderer Dank gilt Waltraut Schmelz, die mit großer Leidenschaft, Ausdauer und Liebe zum Detail aus kleinen Anfängen etwas Großartiges geschaffen hat. Dank ihres Einsatzes ist der Klosterpark zu einem blühenden Symbol für Engagement und Verbundenheit geworden – und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Klosters auf eindrucksvolle Weise. Dank der Rosenfreunde bleibt unser Klosterpark nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Zeichen für ehren- amtlichen Zusammenhalt und gelebte Verantwortung.

In einer gemeinsamen Sitzung des Vorstands und Kuratoriums der Stiftung Kloster Haydau mit dem Vorstand des Fördervereins wurde erneut eine Ausschüttung beschlossen. Für diese finanzielle Unterstützung möchten wir uns besonders bedanken. Ebenso danken wir für die vielen Spenden und die aktive Mithilfe, die es uns auch weiterhin ermöglichen, unsere Sanierungsarbeiten voranzutreiben.

Unser Dank gilt allen, die im vergangenen Jahr in den verschiedenen Gruppen, Gremien und Projekten mitgewirkt haben. Durch Ihr Engagement, Ihre Ideen und Ihre Zeit bleibt das Kloster Haydau ein Ort, an dem Gemeinschaft und Kultur lebendig sind.

Wir wünschen Ihnen eine frohe Adventszeit, gesegnete Weihnachten und ein gesundes Jahr 2026.

Heinz-Walter Große                

Vorsitzender des Fördervereins

 Michael Appel

Klosterbriefkoordinator Kloster Haydau

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