Klosterführungen in der Corona-Pandemie

Die ehrenamtlichen Klosterführer*innen des Fördervereins Kloster Haydau in Morschen-Altmorschen bieten wieder Klosterführungen an.

Grundsätzlich gilt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Als Richtgröße sollen für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Das schränkt die Personenzahl der KF-Gruppen in geschlossenen Räumen erheblich ein.

Deshalb sollten bei dem Raumangebot im Denkmal die Gruppen maximal aus 15 Personen + Führer, also 16 Personen bestehen. Größere Gruppen müssen aufgeteilt werden.

Für die Besucher gilt die Pflicht zum Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes.

Für die ungehinderte Kommunikation zwischen Geführten und Führer*in entfällt die Maskenpflicht für die Führer*innen. Der Abstand zwischen Führer*in und Gruppe muss immer 1,5 Meter betragen.

Bei Klosterführungen dient die Anmeldeliste des Hotels als Mittel für eine evtl. Rückverfolgung. Aus diesem Grund können nur Personen an den Führungen teilnehmen, die sich verbindlich im Hotel Kloster Haydauangemeldet haben.

Der im September jeweils am zweiten Sonntag geplante „Tag des Offenen Denkmals“ findet in diesem Jahr nur digital statt. Aus alter Tradition wird auch in diesem Jahr eine Offene Klosterführung am Sonntag, dem 13. September um 11.00 Uhr angeboten. Hierfür ist die verbindliche Anmeldung bis spätestens Samstag, dem 12. September um 11.00 Uhr erforderlich. Die Führung ist nicht kostenlos.

Klosterführung

Eine begleitete etwa eineinhalbstündige Führung durch die historische Anlage ist ein Gang durch die 800jährige Geschichte nicht nur Haydaus und Morschens sondern auch des deutschen Reichsfürstentums Landgrafschaft Hessen-Kassel, des Kurfürstentums Kurhessen Kassel und der Region Kurhessen – Thüringen.

Der Besucher erlebt die mittelalterliche Zeit des 1235 gegründeten Zisterzienserinnenklosters im Innenhof, der imposanten gotischen Klosterkirche, dem Refektorium, dem Raum der Äbtissinnen, einer Klosterzelle und der Klosterküche.

Der heutige Westflügel der Anlage und das gesamte Obergeschoss repräsentieren die Zeit des nach dem Umbau 1617 – 19 durch den Landgrafen Moritz des „Gelehrten” zum frühbarocken Jagdschloss umgebauten Gebäudekomplexes. Besucher sehen den Schlossflügel in seiner vollen Repräsentanz der Landgrafenzeit und betreten Schlossräume und den prunkvollen Engelsaal mit seiner mächtigen bemalten Tonnendecke und dem prächtigen Kamin aus Kalksandstein und Alabaster.

Ein Gang durch die Außenanlagen zeigt die imposanten 1604 – 09 errichteten Landwirtschaftsgebäude, die heute das Seminarzentrum Kloster Haydau beherbergen, das Herrenhaus und die Orangerie. Auch der 1696 – 99 angelegte Schlosspark und –garten erfreut die Besucher, wurde er doch nach Plänen von Paul du Ry, des Planers des ab 1717 angelegten UNESCO–Weltkulturerbes „Bergpark Wilhelmshöhe”, angelegt. So erinnern die Grotte aus Tuffsteinen – „Kleine Wilhelmshöhe” genannt –, die Teiche und die Schlossparkmauer die Besucher an den Bergpark in Kassel.

Modalitäten und Preise

Der Eintrittspreis von fünf Euro pro Person – wobei Kinder bis zum Alter von 13 Jahren freien Eintritt haben – wird für den Förderverein Kloster Haydau e. V. erhoben, der die historische Anlage pflegt und unterhält.

Kontakt / Verbindliche Anmeldung unter

Hotel Kloster Haydau

Tel. 05664 939 10–0
Telefax: 05664 939 10100

oder per Mail an: Veranstaltungen@hotel-kloster-haydau.de

Info: www.klosterhaydau.de/DasKloster/Klosterführungen i