Frauengespräche im Kloster – Tara Stella Deetjen – von den Bettlern Indiens zu den Vergessenen Nepals

22. März 2018 - 19:00

Morschen

Die Begegnung mit Leprakranken in Indien hat das Leben der Studentin Tara Stella Deetjen schlagartig verändert und sie zu einer leidenschaftlichen und mutigen Kämpferin für die Rechte und Würde der Bedürftigen in Indien und Nepal gemacht. 1996 gründete sie die Hilfsorganisation Back to Life e. V., die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bedürftigen zu helfen – zuerst in Indien, später vor allem in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt.

In drei verschiedenen Projektgebieten Nepals werden bis zu 45.000 Menschen durch umfangreiche Hilfeleistungen erreicht, davon etwa 8.700 Kinder.

Vereinsgründerin Tara Stella Deetjen wird in ihrem Vortrag die vielfältigen Hilfsprogramme vorstellen, die von ihr initiiert werden. Besonders der Bau von Geburtshäusern in der Bergregion Mugu, um die Säuglings- und Müttersterblichkeitsrate zu senken, und der Wiederaufbau der durch Erdbeben zerstörten Schulen in Nuwakot werden Schwerpunkte der Abendveranstaltung sein.

Liebe Freundinnen, wir freuen uns auf Sie und auf einen interessanten Abend mit Tara Stella Deetjen am Donnerstag, 22. März, um 19.00 Uhr im Kloster Haydau und senden Ihnen unsere besten Grüße,

Ihre

Dorothea Becker-Puhl, Ilona Braun, Uta Meurer, Waltraut Schmelz, Dr. Ulrike Schnell

Gespräche im Kloster mit Tara Stella Deetjen


Tara Stella Deetjen

Tara Stella Deetjen ist die Gründerin des gemeinnützigen Vereins Back to Life – Hilfe zur Selbsthilfe in Nepal. Sie wurde 1970 in Frankfurt geboren. Nach einer Schauspielausbildung reiste sie Anfang der 90er-Jahre durch Asien. In der indischen Stadt Benares traf sie auf Leprakranke und beschloss, ihnen zu helfen. Durch ihre Initiative wurden im Laufe der Zeit eine Straßenklinik, drei Kinderheime, ein Day-Care-Center sowie 13 Slumschulen eröffnet.

Seit 2009 ist Back to Life auch in Nepal aktiv. Unter Leitung von Tara Stella Deetjen entstanden bisher 20 Schulen und sechs Geburtshäuser, drei weitere sind bereits in Planung. Umfangreiche soziale, landwirtschaftliche und medizinische Hilfsprojekte vervollständigen das Angebot an die Bedürftigen.

2016 veröffentlichte sie ihr Buch „Unberührbar – Mein Leben unter den Bettlern in Benares“. Ende 2016 traf sie Papst Franziskus in Rom und überreichte ihm ihr Buch. Bereits 2006 wurde ihr von Michail Gorbatschow die Auszeichnung „World Hope Award“ verliehen und in 2007 „Das goldene Bild der Frau“. Weitere Auszeichnungen: Elisabeth-Norgall-Preis (2006), Frauenlauf Award (2007), Holzisch Latern (2015), Nomadin des Jahres (2015)

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