Sonatenabend

7. Mai 2017 - 17:00

Morschen

Sonatenabend
mit Isabel von Bernstorff und Sophia Jaffé, beide Frankfurt a. M.

07. Mai 2017 um 17:00 Uhr; Raum: Engelsaal

Isabel von Bernstorff (Klavier) und Sophia Jaffé (Violine) lernten sich bereits während ihres Studiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin kennen. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, an der Sophia Jaffé seit 2011 als Professorin lehrt und Isabel von Bernstorff seit 2006 als Dozentin unterrichtet, begegneten sich beide Musikerinnen wieder und pflegen seitdem eine musikalische und private Freundschaft.

Ihr Programm beginnt – passend zum Monat Mai – mit Beethovens Sonate für Klavier und Violine op. 24 in F-Dur, der sogenannten „Frühlingssonate“. In diesem heiteren und beschwingten Werk schafft Beethoven ein Gleichgewicht zwischen beiden Instrumenten: anders als bei vielen Sonaten Mozarts ist die Violine hier keine „Begleitung“ für das Klavier, sondern ein gleichberechtigter Partner.

Im Kontrast zu Beethovens frühromantisch anmutender Frühlingssonate steht als zweites Werk Poulencs Violinsonate auf dem Programm. Sie entstand 1943 im besetzten Frankreich auf Wunsch der berühmten Geigerin Ginette Neveu. Als sie 1949 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, ersetzte Poulenc den ursprünglichen „dritten Satz“ durch ein „Presto tragico“. Die berühmte Sonate in A-Dur für Violine und Klavier von César Franck, die den Abschluss des Konzertes bildet, ist für viele der Inbegriff romantisch-schwelgerischer Violinmusik. César Franck hat das Stück dem belgischen Geiger Eugène Isaÿe zu dessen Hochzeit geschenkt.

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